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Glossar · Zeugnis-Umrechnung

Zeugnis-Umrechnung: Wie aus Kompetenzen Noten werden

Zeugnis-Umrechnung ist der Prozess, kompetenz-basierte Beurteilungsdaten in die für das offizielle Zeugnis erforderlichen Schulnoten (1–6) zu übersetzen, unter Anwendung der Kantonalen Notenschlüssel.

Was die Umrechnung leistet: Sie verbindet zwei Welten, die im Schweizer Schulsystem gleichzeitig existieren. Auf der einen Seite steht das kompetenzorientierte Beurteilungs-Modell des Lehrplan 21 — differenziert, niveau-basiert, lernweg-orientiert. Auf der anderen Seite steht das gesetzlich vorgeschriebene Zeugnis mit Schulnoten auf der Skala 1 bis 6, verankert in kantonalen Schulgesetzen. Die Zeugnis-Umrechnung ist das Bindeglied: Sie übersetzt die Niveau-Beobachtungen pro Kompetenz (was eine Schüler:in kann) in die Schulnote (was im offiziellen Zeugnis steht) — nach dem jeweils gültigen kantonalen Notenschlüssel.

Was die Zeugnis-Umrechnung nicht ist: Sie ist keine Automatisierung der pädagogischen Beurteilung. Die Einschätzung, ob eine Schüler:in eine Kompetenz auf Niveau 1, 2 oder 3 erfüllt hat, liegt ausschliesslich bei der Lehrperson — die Umrechnung rechnet auf der Grundlage dieser dokumentierten Einschätzungen, sie erstellt sie nicht. Und sie ist keine fixe Formel, die schweizweit einheitlich gilt: Die kantonale Notenschlüssel-Vorgabe bestimmt die Übersetzungsregel; ein Schweizer Einheitsschlüssel existiert nicht.

Hintergrund

Pädagogischer Hintergrund

Die Frage, warum eine Umrechnung überhaupt notwendig ist, hat eine strukturelle Antwort: Schweizer Volksschulen verwenden weiterhin Noten 1 bis 6 auf dem Zeugnis — das ist in kantonalen Schulgesetzen verankert und für die rechtliche Gültigkeit des Zeugnisses zwingend. Kein Kanton hat diese Anforderung in der Breite aufgehoben.

Der Lehrplan 21 hingegen ist kompetenz- und niveau-orientiert, nicht noten-orientiert. Er beschreibt, was Schüler:innen am Ende einer Schulstufe können sollen — nicht, welche Note sie dafür erhalten. Das Niveau-Modell (Niveau 1: basal erfüllt, Niveau 2: fortgeschritten erfüllt, Niveau 3: erweitert erfüllt) beschreibt Lernstände, keine Noten. Diese konzeptuelle Trennung ist bewusst: Der Lehrplan 21 wollte weg von der Note als primärem Feedback-Instrument — er konnte aber die gesetzliche Noten-Pflicht nicht aufheben.

Die Zeugnis-Umrechnung ist die strukturelle Brücke, die diesen Widerspruch operativ auflöst. Sie übersetzt, was die Schüler:in kann (Niveau-Beobachtungen pro Kompetenz), in das, was im Zeugnis stehen muss (Schulnote pro Fach). Ohne diese Brücke müssten Lehrpersonen zwei parallele Beurteilungs-Systeme führen: Niveau-Beobachtungen für den Lehrplan 21 und ein separates Noten-Bauchgefühl für das Zeugnis. Beide würden existieren, ohne strukturell miteinander verbunden zu sein.

Die pädagogische Begründung geht weiter: Eine strukturierte Umrechnung schafft Konsistenz und Nachvollziehbarkeit. Wenn alle Lehrpersonen einer Schule nach demselben Notenschlüssel umrechnen, werden die Zeugnisnoten vergleichbarer — nicht nur zwischen Klassen, sondern auch zwischen Schuljahren. Das ist ein Qualitäts-Argument, das über den einzelnen Beurteilungsmoment hinausgeht und die Glaubwürdigkeit des Zeugnisses als Institution stärkt.

Schweizer Kontext

Im Schweizer Kontext: Kantone im Vergleich (Stand 2025)

Die kantonalen Unterschiede sind nicht marginal — sie betreffen Schwellenwerte, Lehrperson-Spielraum und die Behandlung von gemischten Kompetenz-Profilen. Ein Überblick nach Kanton:

Kanton Zürich

Zürich verfügt über eine verbindliche kantonale Notenschlüssel-Verordnung mit klar definierten Schwellenwerten. Die Niveau-Verteilung pro Kompetenz — wie viele Beobachtungen auf welchem Niveau — wird in eine Note pro Fach übersetzt. Niveau-2- Erfüllungen in der Mehrzahl der Kompetenzen eines Fachs führen zu einer Note 5.0; Niveau-3-Erfüllungen heben das Aggregat. Das System ist detailliert und lässt wenig Interpretationsspielraum — was die Vergleichbarkeit zwischen Klassen und Schulen erhöht.

Kanton Bern

Bern kennt ebenfalls eine kantonale Notenschlüssel-Verordnung, lässt aber etwas mehr pädagogischen Spielraum. Niveau-Erfüllungen in der Mehrzahl der Kompetenzen eines Fachs führen zur entsprechenden Note — die genaue Gewichtung obliegt teilweise dem Ermessen der Lehrperson. Das Modell ist weniger algorithmisch als in Zürich, aber strukturell auf denselben Grundprinzipien aufgebaut.

Kanton Aargau

Aargau hat eine detaillierte kantonale Beurteilungs-Verordnung mit klaren Vorgaben für die Niveau-Note-Übersetzung. Die Schwellenwerte sind explizit geregelt, was die Umrechnung transparent und überprüfbar macht. Aargau gilt als einer der Kantone mit besonders formalisierten Beurteilungs-Strukturen für die kompetenzorientierte Volksschule.

Luzern, Solothurn, St. Gallen

Diese Kantone folgen strukturell ähnlichen Modellen; die Details — insbesondere die Schwellenwerte für den Übergang zwischen Note 4.5, 5.0 und 5.5 — variieren in der kantonalen Festlegung. Lehrpersonen, die aus einem dieser Kantone in einen anderen wechseln, müssen die jeweilige kantonale Beurteilungs-Verordnung konsultieren.

Basel-Stadt und Basel-Landschaft

Diese beiden Kantone haben spezifische Stufen-Regelungen, die besonders für den Sek-I-Übertritt zwischen den Kantonen relevant sind. Da Schüler:innen zwischen Basel-Stadt und Basel-Landschaft wechseln, sind die Notenschlüssel-Regelungen aufeinander abgestimmt — aber nicht identisch.

Westschweiz (Romandie)

Welschen Kantone folgen dem Plan d'études romand (PER), der eine andere Beurteilungsstruktur verwendet — mit Niveau-Codes A, B und C statt der Lehrplan-21-Niveaus 1 bis 3. Der Lehrplan-21-Notenschlüssel gilt dort nicht. Schulen in der Romandie arbeiten nach einem eigenen, kantonal geregelten Beurteilungs-Rahmen. Für zweisprachige Kantone wie Bern (Berner Jura) und Wallis können Hybridregelungen gelten.

Wichtig bei Kanton-Wechsel

Die Zeugnis-Umrechnung muss kantonal korrekt sein, damit das Zeugnis rechtsverbindlich gilt. Bei einem Übertritt zwischen Kantonen — etwa wenn eine Familie von Zürich nach Bern zieht — gelten die Notenschlüssel-Regeln des Ziel-Kantons für die neue Schule. Das hat Konsequenzen für die Interpretation mehrjähriger Notenspiegel: Eine 5.0 in Zürich und eine 5.0 in Bern basieren auf ähnlichen, aber nicht identischen Schwellenwerten.

Praxisbeispiel

Wie es in der Praxis aussieht: Aram, Mathematik, Kanton Zürich

Das folgende Beispiel zeigt, wie die Zeugnis-Umrechnung konkret abläuft — vom dokumentierten Niveau-Stand bis zur Zeugnisnote und dem optionalen Override.

Ausgangslage: Beobachtungen über das Semester

Aram ist in der 7. Klasse Sek I im Kanton Zürich. Das Fach Mathematik umfasst im Lehrplan 21 rund zwölf Kernkompetenzen für dieses Semester. Arams Lehrperson hat über das Semester für jede Kompetenz mindestens drei Beobachtungen dokumentiert — mit Datum, Niveau-Stand (1, 2 oder 3) und optional einer Notiz zum Kontext der Beobachtung.

Niveau-Stände am Semesterende

Arams letzter dokumentierter Niveau-Stand pro Kompetenz zum Semesterende: Bruchrechnen — Niveau 2 fortgeschritten; Prozentrechnen — Niveau 2 fortgeschritten; Zinsrechnen — Niveau 1 basal (kürzlich erstmals erreicht, vorher noch nicht-erreicht); Geometrie Flächen — Niveau 2 fortgeschritten. Die übrigen acht Kompetenzen liegen im Durchschnitt bei Niveau 2, zwei davon bei Niveau 1 (erst gegen Semesterende auf Niveau 1 gestiegen).

Berechnung nach Zürcher Notenschlüssel

Der Zürcher Notenschlüssel legt fest: Niveau 2 in der Mehrzahl der Kompetenzen ergibt eine Note 5.0. Niveau-3-Erfüllungen heben das Aggregat. Niveau-1-Erfüllungen senken es nicht automatisch — Niveau 1 bedeutet «basal erfüllt», nicht «ungenügend». Das System berechnet für Aram: Note 5.0 in Mathematik. Die Lehrperson sieht die Berechnung im Zeugnis-Modul — welche Kompetenzen, welche Niveau-Stände, welche Beobachtungen als Grundlage.

Optionaler Override

Arams Lehrperson entscheidet, die berechnete Note zu übernehmen. In anderen Fällen kann eine Lehrperson aus pädagogischen Gründen abweichen — etwa wenn eine Schüler:in in der letzten Woche des Semesters in einer Prüfungssituation gezeigt hat, dass ein bestimmter Kompetenzstand nicht stabil ist. Der Override wird mit einer Notiz dokumentiert: welche Note berechnet wurde, welche vergeben wurde, und warum.

Das Zeugnis-PDF

Das Zeugnis-PDF entspricht dem standardisierten Zürcher Volksschul-Zeugnis. Es enthält Arams Note 5.0 in Mathematik — neben allen anderen Fächern. Die Note ist rechtsgültig, kantonalkonform und durch den vollständigen Audit-Trail der Beobachtungen nachvollziehbar. Wenn Arams Eltern fragen, warum er eine 5.0 und nicht eine 5.5 hat, kann die Lehrperson die Berechnung Schritt für Schritt erklären — gestützt auf die dokumentierten Niveau-Beobachtungen.

Missverständnisse

Häufige Missverständnisse

«Die Umrechnung führt automatisch zu höheren Noten»

Das ist falsch. Die Zeugnis-Umrechnung verschiebt keine Bewertungs-Schwelle und führt nicht systematisch zu höheren Noten. Sie macht die Schwelle transparent und nachvollziehbar — das ist ein struktureller Unterschied zu einer Notenerhöhung. Eine Schüler:in mit überwiegend Niveau-1-Erfüllungen erhält weiterhin eine Note 4.0; eine mit stabilen Niveau-2-Erfüllungen eine 5.0; eine mit Niveau-3-Erfüllungen eine 5.5 oder 6.0. Das System macht die Note präziser und belegbarer — nicht inflationärer. Die Noten-Schwelle bleibt dieselbe; was sich verändert, ist die Nachvollziehbarkeit des Wegs dorthin.

«Es gibt einen schweizweit einheitlichen Notenschlüssel»

Das ist falsch. Jeder Kanton hat seine eigene Notenschlüssel-Regelung — manche detailliert und algorithmisch (Zürich, Aargau), manche mit mehr pädagogischem Ermessen (Bern). Die EDK koordiniert den übergeordneten Beurteilungs-Rahmen, erlässt aber keine verbindliche schweizweite Umrechnungsformel. Wenn eine Schüler:in zwischen Kantonen wechselt, gilt der Notenschlüssel des aufnehmenden Kantons für die neue Schule — der bisherige Notenspiegel bleibt unverändert, wird aber im neuen Kontext interpretiert.

«Die Lehrperson verliert die Kontrolle über die Note»

Das ist falsch. Die Lehrperson behält das letzte Wort. Das System schlägt eine Note vor, basierend auf den dokumentierten Niveau-Beobachtungen und dem kantonalen Notenschlüssel. Die Lehrperson kann die vorgeschlagene Note übernehmen — oder sie aus pädagogischen Gründen überschreiben, mit Notiz im Audit-Trail. Was das System verändert, ist nicht die Entscheidungshoheit der Lehrperson, sondern die Grundlage dieser Entscheidung: Sie ist jetzt durch Daten gestützt und explizit begründbar, statt ausschliesslich auf Erinnerung und Bauchgefühl angewiesen zu sein.

Häufige Fragen

Gibt es einen schweizweit einheitlichen Notenschlüssel?

Nein. Die Schweiz kennt keinen gesamtschweizerisch verbindlichen Notenschlüssel für die Zeugnis-Umrechnung. Jeder Kanton erlässt seine eigene Beurteilungs-Verordnung, in der die Übersetzung von Niveau-Beobachtungen in Schulnoten geregelt wird. Zürich und Aargau haben detaillierte, klar definierte Schwellenwerte; Bern lässt der Lehrperson etwas mehr Interpretationsspielraum. Wer zwischen Kantonen wechselt, muss die Noten nach dem Schlüssel des Ziel-Kantons interpretieren. Die EDK harmonisiert den übergeordneten Rahmen — die operative Umsetzung bleibt kantonal.

Wie unterscheiden sich die Kantone bei der Umrechnung?

Die kantonalen Unterschiede betreffen drei Ebenen: erstens die Schwellenwert-Festlegung (wie viele Niveau-2-Erfüllungen ergeben eine 5.0?), zweitens den Umgang mit gemischten Profilen (unterschiedliche Niveaus in verschiedenen Kompetenzen eines Fachs), und drittens den Lehrperson-Spielraum (darf die Note ohne schriftliche Begründung von der Berechnung abweichen?). Zürich, Aargau und St. Gallen neigen zu stärker formalisierten Vorgaben; Bern und Solothurn kennen mehr pädagogisches Ermessen. Für Schulen, die in Grenzkantonen arbeiten oder Schüler:innen beim Übergang begleiten, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle kantonale Beurteilungs-Verordnung.

Kann die Lehrperson die berechnete Note manuell überschreiben?

Ja, in der Regel erlauben alle kantonalen Beurteilungs-Verordnungen eine Abweichung durch die Lehrperson, sofern diese dokumentiert und pädagogisch begründet wird. Ein Override ist zum Beispiel sinnvoll, wenn eine Schüler:in in einem Fach erheblichen Lernfortschritt gezeigt hat, der in den Niveau-Beobachtungen noch nicht vollständig abgebildet ist — oder wenn besondere Lernumstände berücksichtigt werden sollen. Wichtig ist, dass der Override nachvollziehbar im Audit-Trail dokumentiert wird: welche Note berechnet wurde, welche Note vergeben wurde, und warum die Lehrperson abgewichen ist.

Wird die Zeugnisnote dadurch automatisch höher?

Nein. Die Zeugnis-Umrechnung verschiebt keine Bewertungs-Schwelle und führt nicht systematisch zu höheren Noten. Sie macht die Schwelle transparent und nachvollziehbar — das ist ein struktureller Unterschied zu einer Notenerhöhung. Eine Schüler:in mit überwiegend Niveau-1-Erfüllungen erhält weiterhin eine 4.0; eine mit stabilen Niveau-2-Erfüllungen eine 5.0; eine mit Niveau-3-Erfüllungen eine 5.5 oder 6.0. Die Umrechnung ersetzt das Bauchgefühl durch einen transparenten Rechenpfad — das Ergebnis hängt von den tatsächlich dokumentierten Beobachtungen ab, nicht von einer Tendenz zur Inflation.

Was passiert, wenn nur wenige Beobachtungen pro Kompetenz vorliegen?

Kantonale Beurteilungs-Verordnungen setzen in der Regel eine Mindestanzahl an Beobachtungen voraus, bevor eine Note als belegt gilt — häufig zwei bis drei Beobachtungen pro Kompetenz pro Semester. Wenn weniger Daten vorliegen, gelten zwei Konventionen: Entweder wird die Kompetenz bei der Berechnung ausgelassen (keine Gewichtung), oder die Lehrperson muss den Stand durch eine direkte Einschätzung ergänzen. In jedem Fall muss das Zeugnis-Modul transparent ausweisen, welche Kompetenzen mit welcher Datenbasis in die Berechnung eingeflossen sind — damit die Lehrperson informiert entscheiden kann.

Wie nachvollziehbar ist die Umrechnung für Eltern und Schüler:innen?

Die Nachvollziehbarkeit hängt direkt davon ab, ob das System einen Audit-Trail bereitstellt. Wenn eine Mutter oder ein Vater fragt, warum ihr Kind eine 4.5 statt einer 5.0 in Mathematik hat, muss die Lehrperson antworten können: «Die Berechnung basiert auf diesen Beobachtungen, mit diesen Niveau-Ständen, über diesen Zeitraum.» Ein gut strukturiertes Zeugnis-Umrechnungs-System gibt der Lehrperson genau diese Information. Die Note bleibt pädagogische Entscheidung der Lehrperson — aber sie ist jetzt durch Daten unterstützt und nachvollziehbar begründbar, nicht nur durch Erinnerung.

Verwandte Begriffe

Begriffe, die direkt damit zusammenhängen

Die Zeugnis-Umrechnung ist eingebettet in ein Netz pädagogischer Konzepte und Strukturen, die im Schweizer Schulsystem direkt daran anschliessen.

In der Plattform

So setzt Kompetenzmonitor das um

Kompetenzmonitor implementiert die Zeugnis-Umrechnung als strukturierten, kantonal konfigurierbaren Prozess. Schulen wählen beim Einrichten der Plattform den kantonalen Notenschlüssel — das System wendet ihn dann konsistent auf alle Lehrpersonen und Klassen der Schule an. Lehrpersonen sehen am Semesterende pro Fach und Schüler:in die berechnete Note, den Audit-Trail der zugrundeliegenden Beobachtungen und die Option für einen dokumentierten Override.

Das Zeugnis-Modul ist so gestaltet, dass die Lehrperson nie blind vertrauen muss: Sie sieht, welche Kompetenz mit welchem Niveau-Stand in die Berechnung eingeflossen ist, welche Beobachtungen pro Kompetenz vorliegen und wie das Aggregat zustande kommt. Wenn sie eine Note überschreiben möchte, gibt sie eine Begründung ein — die im System gespeichert bleibt und bei Bedarf für Elterngespräche oder interne Qualitätssicherung abrufbar ist.

Für Schulleitungen ist das Zeugnis-Modul auch ein Instrument der Qualitätssicherung: Sie können auf aggregierter Ebene sehen, wie einheitlich Lehrpersonen den Notenschlüssel anwenden — und wo Abweichungen vorliegen, die eine pädagogische Klärung erfordern könnten.

Die detaillierte Funktionsbeschreibung — mit Schritt-für-Schritt-Ablauf, kantonaler Konfiguration und Export-Optionen — findet sich auf der Funktionsseite: Zeugnis-Umrechnung in Kompetenzmonitor.

Quellen

Quellen & weiterführende Lektüre

Lehrplan 21 — Kompetenzmodell und Niveau-Beschreibungen

lehrplan21.ch — Primärquelle für alle Kompetenz-Niveaus (basal, fortgeschritten, erweitert) der Volksschule. Verbindlich für alle 21 Deutschschweizer Kantone und konzeptuelle Grundlage der Zeugnis-Umrechnung. Enthält auch die fachbezogenen Kompetenz- Beschreibungen, auf denen kantonale Notenschlüssel aufbauen.

EDK — Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren

edudoc.ch — Die EDK koordiniert den übergeordneten Beurteilungs-Rahmen und veröffentlicht Empfehlungen zur interkantonalen Harmonisierung. Ihre Dokumente sind massgeblich für das Verständnis, was kantonal geregelt ist und was national koordiniert wird.

Kantonale Beurteilungs-Verordnungen — Auswahl

zh.ch (Kanton Zürich) — Verbindliche Notenschlüssel-Verordnung für die Zürcher Volksschule; detaillierte Schwellenwerte für die Niveau-Note-Übersetzung.
erz.be.ch (Kanton Bern) — Kantonale Beurteilungs-Verordnung mit Rahmenvorgaben für die kompetenzorientierte Beurteilung und Zeugnis-Erstellung an Berner Volksschulen.